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Was ist Magersucht (Hungersucht, Anorexia nervosa)?


Die Anorexia nervosa ist durch einen absichtlich selbst herbei-geführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert (Verhalten, das durch Erbrechen oder Medikamentenmissbrauch unterstützt, kennzeichnet die Krankheit als Purging-Typ, ansonsten wird vom Non-Purging-Typ der Anorexia nervosa gesprochen).

Eine zentrale Rolle spielen die panische, oft wahnhafte Befürchtung, übermäßig "fett" zu werden und das verzweifelte Bemühen, vitale (triebhafte) Bedürfnisse unter Kontrolle zu halten.

Am häufigsten ist die Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen; heranwachsende Jungen und junge Männer sind wie Kinder vor der Pubertät und ältere Frauen bis zur Menopause wesentlich seltener betroffen.

Die heranwachsenden Patienten können unter Umständen schon seit mehreren Jahren unter einer tiefgehenden Selbstunsicherheit mit ausgeprägten Insuffizienzgefühlen leiden, überwiegend gelingt es ihnen jedoch, um den Preis des Verzichts auf eine autonome Entwicklung, sich den Anforderungen ihrer Umwelt anzupassen. Durch die psychische und sexuelle Entwicklung und die mit dem Erwachsenwerden verbundenen Aufgaben geraten Betroffene in intensive Ängste und befürchten, die Kontrolle über sich und ihre Lebenswelt zu verlieren. Diese Ängste und Insuffizienzgefühle verzerren die Wahrnehmung der eigenen Person und der Lebens-weltanforderungen und führen so in einem Teufelskreis wiederum zur Verstärkung dieser Ängste und Insuffizienzgefühle. Ein solcherart geprägter Entwicklungs- und Lernprozess führt zum Aufbau einer individuellen Wirklichkeit, die das soziale Leben der Betroffnen entscheidend behindert. Da die Verträglichkeit dieser individuellen Wirklichkeit mit der "Wrklichkeit der anderen" immer mehr abnimmt, diese individuelle Wirklichkeit immer mehr den Zweck einer Abschirmung zu erfüllen hat, führt das Verhalten oftmals in die totale soziale Isolation.



Was ist Ess-Brech-Sucht (Bulimie, Bulimia nervosa)?


Die Bulimia nervosa (Bulimie) ist durch wiederholte Anfälle von Heißhunger (Essattacken) und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts charakterisiert. Dies veranlaßt die Patientin, mit extremen Maßnahmen befürchtete dickmachende Effekte zugeführter Nahrung zu mildern. Der Terminus bezieht sich nur auf die Form der Störung, die psychopathologisch mit der Anorexia nervosa vergleichbar ist. Die Alters- und Geschlechtsverteilung ähnelt der Anorexia nervosa, das Alter bei Beginn liegt geringfügig höher. Die Störung kann nach einer Anorexia nervosa auftreten und umgekehrt. So erscheint eine vormals anorektische Patientin nach einer Gewichtszunahme oder durch Wiederauftreten der Menstruation zunächst gebessert, dann aber stellt sich ein schädliches Verhaltensmuster von Heißhunger (Essattacken) und Erbrechen ein. Wiederholtes Erbrechen kann zu Elektrolytstörungen und körperlichen Komplikationen führen (Tetanie, epileptische Anfälle, kardiale Arrhythmien, Muskelschwäche), sowie zu weiterem starken Gewichtsverlust.



Was ist Ess-Sucht (Binge-Eating)?

To binge" kommt aus dem Amerikanischen und heißt übersetzt "ein Fressgelage abhalten". Für die Bezeichnung "Binge Eating Störung" gibt es zur Zeit noch keine offizielle deutsche Übersetzung. Binge Eating ist eine relativ neue Störung, die in den USA 1994 offiziell in die Klassifikation aufgenommen wurde. Binge Eating ist im DSM-IV unter dem Diagnoseschlüssel 307.50 als vorläufige Subgruppe unter „nicht näher bezeichneten Essstörungen“ („Eating Disorders Not Otherwise Specified“, EDNOS) definiert.



Was ist Adipositas?

Für Adipositas werden in der Literatur unterschiedliche Begriffe gebraucht. Häufig spricht man von Fettsucht und Fettleibigkeit. Oder es ist von Fress-Sucht die Rede, obwohl dieser Begriff nicht selten auch für Bulimie steht.

Adipositas gehört nicht zu den Essstörungen. Obzwar die Folgen der Adipositas auch stark psychischer Natur sind, zählt Adipositas selbst jedoch nicht zu den psychischen oder psychiatrischen Krankheiten. Liegt der Adipositas eine Störung mit Essanfällen (BED, Binge Eating Disorder) zugrunde, kann von einer psychischen Verursachung ausgegangen werden.

Adipositas ist definiert als eine Vermehrung des Körpergewichtes durch eine übermäßige Ansammlung oder Bildung von Fettgewebe im Körper. Adipositas entsteht, wenn die Energiezufuhr (vor allem durch fettreiche Ernährung) den Energieverbrauch übersteigt. Die Klassifizierung der Adipositas erfolgt mit Hilfe eines Körpermasseindex, dem sogenannten Body-Mass-Index, abgekürzt BMI.




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