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Was ist der Tod?

Ist der Tod etwas greifbares, etwas das man anfassen kann? Etwas das uns am Ende unseres Lebens als eine art Übernatürliches " Wesen" erscheint? Ich denke nicht.

Sicher ist der Tod ist das Ende dessen was wir als Biologisches Leben kennen.

Ist der Tod ein Übergang, eine Art von Tor in eine andere Welt? In ein neues Leben einer Existenz fernab unserer Vorstellungskraft? In eine Art Paradies, ein Ort ewiger Glückseeligkeit oder das genaue Gegenteil eine art von Hölle ein Ort ewiger Verdammnis und Qualen? Oder der Übergang in ein neues Leben als Mensch welches wieder mit dem Tode endet oder so gesehen mit dem Tode vom neuen anfängt. Aus dieser sicht währe der Tod nicht das Ende sondern der Anfang eines neuen Lebens.

Oder bedeutet der Tod , wie ich glaube, das Ende der Existenz? Also das aufhören der Existenz sowohl auf Körperlicher wie auch auf Geistiger, Spiritueller, Ebene.

Existenz definiere ich als "Sein" in Geistiger und oder im Körperlichem sinne.

Was Bedeutet eigentlich Er/Sie ist Tod? Kann man überhaupt Tod sein? Denn das würde Bedeuten das es ein "Sein", also eine art von Existenz, im Tod gibt.

Sicher ist der Körper stirbt, ist Tod und wird auf die eine oder andere weise "entsorgt". Was aber ist mit dem Geist der Persönlichkeit? Der Geist, die Persönlichkeit oder auch die Psyche



Ist ein Freitod eine feige tat?


Ist jemand der freiwillig aus dem Leben scheidet ein Feigling wie es so mancher unserer Mitmenschen so gerne behauptet?

Oder ist es vielmehr die schwerste Entscheidung die der zum Freitod geneigte Mensch in seinem Leben zu treffen hat?
Eine Entscheidung die bei der Durchführung eine ungeheure Anstrengung des Willens und aller Zusammennahme des Mutes bedarf.
Schließlich heißt die Entscheidung zur Durchführung des Freitodes nichts anderes als das sich auflehnen das sich widersetzen das überwinden gegen den stärksten Trieb den der Mensch besitzt den Selbsterhaltungstrieb und gleichzeitig auch wieder der Gesellschaftlichen Norm, wieder der Meinung der Ansicht wieder des Glaubens der den Großteil der Menschheit inne wohnt.

Stellen wir uns einmal vor ich stünde vor einem Abgrund dessen tiefe meinen Tod garantiert.
Hinter mir das was man allgemein hin als Leben als Existenz bezeichnet.
Die Familie( Freunde, Bekannte, Mitmenschen)
der Beruf ( das Können)
das Vermögen ( die Dinge die Jeder von uns mehr oder weniger besitzt)
das Wissen ( welches uns zu eigen ist)
und gleichzeitig der Schmerz, die Erkenntnis der Sinnlosigkeit der Existenz ,
einerseits, andererseits nur einen Sprung einen kleinen Schritt weiter, in die andere Richtung, vor mir, der Abgrund und dessen unausweichliches Ende der Tod.
Das Ende meiner gesamten Existenz.
In der Mitte ICH der die Entscheidung trifft der die freie Wahl hat. Der die Konsequenzen darüber tragen muss ob einen Schritt vor oder zurück. ICH bin es der diese Entscheidung fällen muss ICH ganz Allein, kein Arzt, kein Therapeut, kein Polizist, kein Gott!
Wenn ich mich dazu entscheide diesen Schritt nach vor oder zurück zu machen ist in jedem Fall mein ganzer Wille und mein gesamter Mut dafür notwendig!



Frei im Tod?


Ist man im Tod frei?



Einige werden sich jetzt fragen: was soll das? Wir sind doch schon Frei! Um dies zu erklären muss ich wohl etwas ausholen.

Wie Frei sind wir wirklich? Dürfen wir tatsächlich tun und lassen was wir wollen, dürfen wir hingehen wo wir wollen? Jeder Staat, jede Gesellschaft und jede Religion hat ihre eigenen Gesetze, Vorschriften, Gebote. Ich bin kein Anarchist nur weil ich denke das es zu viele davon gibt. Einige sind sinnvoll andere weniger und einige vollkommen sinnlos. Ich bin der Meinung das sich die Gesellschaft, der Staat, zu sehr in mein Leben eingemischt hat, als das ich sagen könnte ich währe in meinem Leben frei gewesen. Ich möchte an dieser stelle einen Psychiater zitieren der gegen meinem Willen bei mir zu Hause in meiner Wohnung eingedrungen war und mir mit der Polizei drohte falls ich mich nicht freiwillig in die Psychiatrie verschleppen ließe: Die Gesellschaft, der Staat kann es nicht zu lassen das sich ein Mensch, Sie, selbst umbringt.

Manche Menschen fühlen sich gefangen auch wenn sie Körperlich Frei sind, sprich wenn sie hingehen können wo sie auch immer hin wollen, wenn sie machen können was sie wollen oder tun lassen was sie wollen.

Doch ist es die Gefangenschaft des Geistes die ich meine. Sich so gefangen zu fühlen ist wohl mit eine der schlimmsten Gefangenschaft die es gibt. Nicht einmal Frei in seinen Gedanken sein zu können bedeutet wahrscheinlich die Gefangenschaft in einem selbst. Wenn die Gedanken um Tod und sterben sich aufdrängen, sich aufdrängen um zum tausendsten male aufs neue durchdacht zu werden auch wenn man nie zu einem ende kommt. Die Gedanken um die Sinnlosigkeit des eigenen Lebens gesellen sich hinzu und der einzige Ausweg der sich einem aufdrängt ist der Tod.

Die Verlockung scheint groß, frei sein im Tod. Frei zu denken was man will frei zu tun und zu lassen was man will, auch gegen die Gesellschaft und deren Zwänge, Geboten und Gesetzen. Oder Frei zu sein zumindest in Gedanken, nicht mehr denken zu müssen was sich einem aufdrängt und wogegen man machtlos ist. Nicht mehr durchhalten zu müssen und sich selbst quälend auf bessere Zeiten zu vertrösten.

Frei im Tode zu sein scheint auf den ersten Blick möglich, Ich lebe nicht mehr, bin keinen zwängen, egal welcher art, unterworfen und bin somit frei. Doch leider ist das nicht so! Wir werden nach dem sterben nicht mehr sein, zumindest nicht das was einige erhoffen. Der Tod bringt uns keinerlei Freihit wie wir sie uns erträumen. Der Tod ist das ende der Existenz. Wir werden nach dem Sterben nicht mehr sein, nicht mehr als irgendwann eine Inschrift auf einem Grabstein und danach noch nicht einmal mehr das. Wie soll man auch frei sein wenn man nicht mehr existiert, wie etwas genießen wenn man nicht mehr ist.

Den Tot verstehe ich wie einen tiefen traumlosen schlaf ohne erwachen und so bleibt uns zumindest der Trost das wir im Tode zwar nicht frei sind aber das wir dann zumindest endlos



Folgen eines Freitodes


Freitod, Selbstmord, Suizid, sich selbst entleiben, die letzte große Freiheit, das Privileg des Humanen, sich " hamdrahn" wie man bei uns in Österreich so schön sagt und welchen Namen oder Beschreibungen man sonst noch dafür hat beschreiben letztendlich ein und die selbe Sache.
Ein Mensch hat sich selbst getötet.
Der Mensch ist nicht mehr auf dieser Welt. Er ist Tod und wird nie wieder zurückkehren.
Die meisten die durch eigene Hand sterben hinterlassen Familienangehörige, Freunde, Bekannte usw.
Diese Angehörigen werden dann auch Trauern und sich fragen warum es Geschehen ist warum hat man so etwas nicht kommen sehen oder wie man es hätte verhindern können. Warum war man nicht da um es zu verhindern.
Sie werden sich angestarrt fühlen wenn sie ihre Wohnung verlassen sie werden das Gefühl nicht los das ihre Mitmenschen ihnen die schuld am Tod geben.
Nur in den seltensten Fällen wird jemand die Entscheidung und dessen Gründe die zu diesem selbst herbeigeführten Tod führten verstehen oder nachvollziehen können.
Für die meisten Menschen ist es ein besonderst schwerer und vor allem sinnloser Verlust.
Neben der Trauer wird sich auch Wut auf den Toten einstellen. Warum hat er sich nicht an mich gewannt wenn er Hilfe Gebraucht hat.
Warum hast du uns solche Schmerzen zugefügt, warum hast du uns das angetan?
Womöglich wird auch ein schuldiger unter den Lebenden gesucht. Irgendwer muss ja schließlich dafür verantwortlich sein.



Diese und viele weitere Fragen beschäftigen die Hinterbliebenen.

Das meist überflüssige und unpassende Gerede der Mitmenschen kommt noch erschwerend hinzu.
Bei religiösen Familien kommt zum Verlust noch die Sorge um das Wohlergehen der Seele hinzu.
Neben dem Persönlichem Verlust eines Menschen steht auch meist der Finanzielle Verlust. Das Begräbnis muss bezahlt werden. Besonderst schlimm ist es wenn sich der Familien " Ernährer" getötet hat und womöglich noch Finanzielle Verpflichtungen hinterlassen hat.




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